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CFD - Risiken

CFD RisikenBeim Handel mit CFDs bestehen wie bei jedem Börsenhandel Risiken, die durch die Hebelwirkung der Derivate verstärkt werden. Diese CFD Risiken führen aber so gut wie nie zum Totalverlust, wie manchmal kolportiert wird. Denn der Anleger sichert im Normalfall eine eingegangene Position sofort mit einem Stopploss ab.

Technische Risikobegrenzung

Der Handel mit CFDs kann durch verschiedene Orderarten ausgeführt werden. Jeder Anleger kann händisch entscheiden, jetzt zu kaufen oder zu verkaufen, das wird aber praktisch seltener durchgeführt. Häufiger sind Stop-by-Orders, bei denen bei Erreichen eines bestimmten Kurses automatisch gekauft wird, oder Stop-Limit-Orders, bei denen nur bis zu einem bestimmten Kurs (häufiger bei dessen Unterschreiten) gekauft wird. Die Stopp-Loss-Order wiederum regelt den Verkauf, sie kann als Verlustbegrenzung oder Gewinnmitnahme und auch als If-then-Order platziert werden. Bei dieser Orderart "Wenn-dann" wird der Stopploss vom System automatisch nach Kauf platziert. Es gibt noch mehr dieser verknüpften Orderarten, beispielsweise OCE (One-cancels-the-other), bei der nur eine Order ausgeführt, danach eine andere automatisch gestrichen wird. Alle diese Orderarten erlauben halbautomatisiertes Handeln und automatische Risikobegrenzung. Das bedeutet, moderne Systeme sichern rein technisch das vorab definierte Risiko ab. Es gibt sehr seltene Marktphasen mit großen Sprüngen in Sekunden, in denen Orders zu spät vom System ausgeführt werden und eine sehr große Slippage (Differenz zwischen Orderplatzierung und -Ausführung) entsteht. Hier zeigen sich Broker meist kulant und ersetzen gegebenenfalls einen Schaden, ebenso bei Systemausfällen.


Risikomanagement

Etwas anderes ist das persönliche Risikomanagement. Der Anleger muss für sich entscheiden, wie viel er bereit ist, von einer Position zu riskieren, wie viel pro Tag, pro Woche und so weiter. Für Beginner klingt es oft erstaunlich, es ist aber Tatsache: Professionelle Händler riskieren von ihrem Gesamtkapital für einen Trade selten mehr als 1 (ein) Prozent. Das heißt nicht, dass der Stopp preislich nur ein Prozent vom Einstieg entfernt liegen soll (bei CFDs kann man etwa 10 bis 15 Prozent empfehlen). Es bedeutet, dass beispielsweise für einen Trade nur 10 Prozent des Gesamtkapitals eingesetzt werden und der Stopp 10 Prozent vom Einstieg entfernt liegt = ein Prozent Gesamtrisiko.

Weiterführende Informationen:

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